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| Widerstand gegen den Nationalsozialismus | ||||
| Kampf aus dem Exil | ||||
| Seit 1933 fliehen über eine halbe Million Deutsche vor den Nationalsozialisten ins Ausland. Unter ihnen befinden sich etwa 350.000 deutsche Juden. Für die Flüchtlinge bedeutet die Emigration zumeist eine schmerzhafte und endgültige Trennung von dem Land, in dem sie aufgewachsen sind. Politische Emigranten stehen weiterhin "mit dem Gesicht nach Deutschland" und wollen nach dem Ende der NS-Herrschaft wieder Einfluss auf die deutsche Politik nehmen. Neben Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten und Gewerkschaftern finden sich parteipolitisch unabhängige Pazifisten ebenso wie konservative Regimegegner und Vertreter des politischen Katholizismus. Sie wollen die Weltöffentlichkeit über die Verhältnisse in Deutschland aufklären und die Verbindungen zum Widerstand im Reich aufrecht erhalten. Mittelpunkte des deutschen Exils bilden sich zunächst in Prag und Paris, danach in London, Stockholm, New York und Moskau. | ||||
| Sozialdemokraten im Exil Willy Brandt Johanna Kirchner Rudolf Hilferding Einigungsbestrebungen Hermann Brill Georg Bernhard Richard Löwenthal |
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geändert am: Freitag, 19. Januar 2007 © 2003 Gedenkstätte Deutscher Widerstand |