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| Widerstand und Opposition in der DDR | ||||
| Widerstand aus christlicher Überzeugung | ||||
| Im kommunistischen Staat DDR sind die Kirchen Fremdkörper. Die SED bekämpft die christlichen Organisationen, die sich ihrem Zugriff verweigern. Die Jungen Gemeinden, die viele junge Menschen der antireligiösen Propaganda der SED entziehen, werden unter Druck gesetzt. Schüler werden von Oberschulen, Studenten von Universitäten verwiesen. Als evangelische Studentengemeinden 1956 beginnen, auch mit kritischen SED-Mitgliedern zu diskutieren, greift die Staatssicherheit zu und verhaftet in Leipzig Pfarrer und Studenten. In den sechziger Jahren arrangiert sich ein großer Teil der Christen mit der DDR. Doch der Druck lässt nicht nach. Eine 1978 getroffene Vereinbarung zwischen der SED und den evangelischen Kirchen kann Proteste nicht unterbinden. In vielen Kirchengemeinden finden oppositionelle Gruppen Raum und Unterstützung. | ||||
| Hermann Joseph Flade Siegfried Schmutzler Die Sprengung der Leipziger Universitätskirche Oskar Brüsewitz |
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geändert am: Freitag, 19. Januar 2007 © 2003 Gedenkstätte Deutscher Widerstand |