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| Widerstand und Opposition in der DDR | ||||
| Entstalinisierungsversuche der SED 1956 | ||||
| Machtkämpfe an der Spitze der SED können das kommunistische Regime nie erschüttern. Gefährlich werden der SED-Führung Kritiker aus den eigenen Reihen nur dort, wo sie von den demokratischen Idealen der Arbeiterbewegung ausgehen und sich mit oppositionellen Bewegungen verbünden. 1956 stellen sich Parteimitglieder an die Seite kritischer Studenten. Nach den Enthüllungen Chruschtschows über die Stalinschen Verbrechen fordern sie Konsequenzen. Eine Reihe von Intellektuellen aus der SED wie Walter Janka, Wolfgang Harich, Alfred Kantorowicz, Ernst Bloch, Robert Havemann u. a. versucht, die dogmatische Zwangshülle des Marxismus-Leninismus aufzubrechen. Ein Teil ihrer Rezepte bleibt illusorisch. Ihre Vorstellungen einer sozialistischen Demokratie ähneln denen der Reformkräfte in Ungarn 1956 oder der CSSR 1968. Die Reaktion der SED-Führung ist unmissverständlich: Haft, Lehrverbote und rigide Disziplinierung sollen jede Abweichung verhindern. | ||||
| Heinrich Saar Bernhard Steinberger Alfred Kantorowicz Walter Janka |
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geändert am: Freitag, 19. Januar 2007 © 2003 Gedenkstätte Deutscher Widerstand |