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| Widerstand und Opposition in der DDR | ||||
| Der Aufstand des 17. Juni 1953 | ||||
| Seit Monaten verschärft die SED 1953 ihre Politik auf Kosten der Bevölkerung. Eine pauschale Erhöhung der Arbeitsnormen um zehn Prozent bringt das Fass zum Überlaufen. Die SED-Führung hat jedes Vertrauen im Volk verspielt. Am 16. Juni 1953 ziehen Berliner Bauarbeiter von der Stalin-Allee vor die Regierungsgebäude. Sie fordern die Senkung der Normen. Rasch ist auch der Ruf nach freien Wahlen zu hören. Am folgenden Tage streiken Arbeiter im ganzen Land. In kleineren Städten demonstrieren Bauern. Noch am Nachmittag des 17. Juni verhängen sowjetische Truppen den Ausnahmezustand, um die Macht der SED zu retten. Mehr als 13.000 Protestierende werden festgenommen, mehr als 1.500 verurteilt, darunter 20 zum Tode. Neben diesen verliert eine Reihe anderer Menschen ihr Leben durch den Einsatz von Polizei und Besatzungstruppen. | ||||
| Wilhelm Grothaus Heinz Brandt Siegfried Berger Der Aufstand in Berlin Der Aufstand in Jena Der Aufstand in Görlitz Fortsetzung der Streiks Verfolgung der Streikenden |
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geändert am: Freitag, 19. Januar 2007 © 2003 Gedenkstätte Deutscher Widerstand |