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| Widerstand und Opposition in der DDR | ||||
| Jugendwiderstand | ||||
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Nach den Erfahrungen der NS-Diktatur mit ihren Zwängen verspricht die neue Zeit Freiheit, Vielfalt, Leben ohne politischen Druck. Doch die Hoffnungen werden durch Verhaftungen Gleichaltriger rasch getrübt. Demokratische Freiheiten werden wieder beseitigt. Vom Widerstand gegen den Nationalsozialismus, als dessen Erbin die SED sich sieht, erfahren Schüler im Unterricht. Doch dieser Widerstand spricht nicht nur für die nun herrschende Partei: Sein Beispiel fordert zugleich auf, ihrer Macht entgegenzutreten. 1950 protestieren Schüler u. a. in Werdau, Altenburg und Güstrow gegen die Scheinwahlen zur Volkskammer. Sie bringen teils selbst gefertigte, teils aus Westberlin beschaffte Klebezettel und Flugblätter an oder verbreiten sie. Die Geheimpolizei geht mit aller Härte gegen diesen Jugendprotest vor. Viele werden mit langjährigen Haftstrafen und sogar mit Todesurteilen bestraft. |
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| Achim Beyer Thomas Ammer Hans-Joachim Näther |
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geändert am: Freitag, 19. Januar 2007 © 2003 Gedenkstätte Deutscher Widerstand |