Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
  Widerstand von Studenten
  Nach ihrer Wiedereröffnung füllen sich die Universitäten rasch. Vielen Studenten ist aus rassistischen oder politischen Gründen bis 1945 ein Studium verwehrt geblieben. Andere sind Soldaten gewesen oder müssen erst in Sonderkursen die Hochschulreife erwerben. An den Universitäten erlernen und praktizieren die Studenten die neuen, demokratischen Regeln der Selbstverwaltung. Dies läuft den einseitigen Machtansprüchen der SED zuwider. Landesregierungen verweigern frei gewählten Studentenvertretern die Bestätigung. Da diese sich auf die Mehrheit ihrer Kommilitonen stützen können, lassen sie sich nicht erpressen. Doch wer sich nicht unterwirft, wird vertrieben, verhaftet oder ermordet. Nur in Berlin gibt es die Möglichkeit, im Westen der Stadt eine freie Universität zu gründen.

Studentenrat der Berliner Universität (Erste Reihe v.l.n.r. Hans-Joachim Gaebler, Vorsitzender Claus Reuber, Horst Rögner-Franke) protestiert gegen die Relegation der Studenten Otto Hess, Joachim Schwarz und Otto Stolz
Berlin, April 1948


Arno Esch
Manfred Klein
Wolfgang Natonek
Georg Wrazidlo
Otto Hess

geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand