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| Widerstand und Opposition in der DDR | ||||
| Widerstand von Studenten | ||||
| Nach ihrer Wiedereröffnung füllen sich die Universitäten rasch. Vielen Studenten ist aus rassistischen oder politischen Gründen bis 1945 ein Studium verwehrt geblieben. Andere sind Soldaten gewesen oder müssen erst in Sonderkursen die Hochschulreife erwerben. An den Universitäten erlernen und praktizieren die Studenten die neuen, demokratischen Regeln der Selbstverwaltung. Dies läuft den einseitigen Machtansprüchen der SED zuwider. Landesregierungen verweigern frei gewählten Studentenvertretern die Bestätigung. Da diese sich auf die Mehrheit ihrer Kommilitonen stützen können, lassen sie sich nicht erpressen. Doch wer sich nicht unterwirft, wird vertrieben, verhaftet oder ermordet. Nur in Berlin gibt es die Möglichkeit, im Westen der Stadt eine freie Universität zu gründen. | ||||
| Arno Esch Manfred Klein Wolfgang Natonek Georg Wrazidlo Otto Hess |
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geändert am: Freitag, 19. Januar 2007 © 2003 Gedenkstätte Deutscher Widerstand |