Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
  Widerstand gegen die Zwangsvereinigung von KPD und SPD
  Mit der Roten Armee kehrt auch die KPD-Führung aus dem sowjetischen Exil zurück. Bereits im Herbst 1945 wird deutlich, dass sie die Mehrheit der Bevölkerung nicht für sich gewinnen kann. Deshalb steuert sie unter Kontrolle und mit Hilfe der sowjetischen Besatzungsbehörden die Verschmelzung von SPD und KPD an. Sie soll der Unterwerfung der Sozialdemokratie dienen. Viele Sozialdemokraten setzen sich dagegen zur Wehr. Im Westen Berlins gelingt es nach einer Urabstimmung, die Auflösung der SPD zu verhindern. In der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) müssen Sozialdemokraten fortan illegal um ihre Selbstbehauptung ringen. Innerhalb und außerhalb der SED knüpfen sie unter hohem persönlichen Risiko Verbindungen, um Informationen auszutauschen, sie ins Land zu bringen und ihre Genossen in Ost und West zu unterrichten. Tausende bezahlen dies mit ihrer Freiheit. Einige mit ihrem Leben.

Urabstimmungslokal des SPD-Kreisverbandes Berlin-Wilmersdorf, 31. März 1946


Gerhard Weck
Die falsche "Sächsische Zeitung"
Werner Rüdiger
Ostbüro der SPD
Dieter Rieke
Jeanette Wolff

geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand