Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
  Hilfen für Verfolgte
  Seit Mitte der dreißiger Jahre versuchen christliche Organisationen, bedrohten sogenannten "Judenchristen" bei ihrer Auswanderung zu helfen. Sie bemühen sich, auf diese Weise möglichst vielen Verfolgten eine Zuflucht im Ausland zu verschaffen. Mehrere tausend Menschen können durch ihre Tätigkeit bis Ende 1939 gerettet werden.
Als die Nationalsozialisten 1940/41 beginnen, die deutschen Juden zu deportieren, verdichten sich bald Gerüchte über deren Ermordung "im Osten". Immer wieder treten nun Einzelne aktiv für die Verfolgten ein. Sie versuchen, das Leben von Bedrohten zu retten, indem sie Verstecke, Nahrungsmittel und Ausweise organisieren, sich nach weiteren Schlupfwinkeln umsehen und andere Helfer zu gewinnen suchen. So entstehen Beziehungsgeflechte risikobewusster Hilfsbereitschaft. Jeder Verdacht wird zur tödlichen Gefahr für Helfer und Verborgene. Das Ende des Krieges wird so als Befreiung empfunden, die in Berlin etwa 1400 "Untergetauchte" erleben können.

Die Belegschaft der Firma Otto Weidt


Otto Weidt
Ella und Inge Deutschkron

geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand