Gegen Diktatur - Demokratischer Widerstand in Deutschland

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Widerstand und Opposition in der DDR
  Die Weiße Rose
  An der Münchener Universität finden sich 1942 um Hans Scholl und Alexander Schmorell Studenten zusammen, die ihre geistige Unabhängigkeit bewahren wollen. Zu ihnen gehören auch Christoph Probst, Willi Graf und Sophie Scholl. Im Juni und Juli 1942 verfassen Hans Scholl und Alexander Schmorell die ersten vier Flugblätter der Weißen Rose, in denen sie zum "passiven Widerstand" gegen das NS-Regime auffordern. Als die Studenten mit ihrem Hochschullehrer Kurt Huber im Wintersemester 1942/43 Grundfragen der politischen Ordnung diskutieren, hat die Schlacht um Stalingrad ihren Höhepunkt erreicht. Unter dem Eindruck der deutschen Kriegsverbrechen und in Erwartung der westalliierten Landung rufen sie mit Wandparolen und dem fünften und sechsten Flugblatt zum Sturz des NS-Systems und zum Kampf gegen Hitler auf.
Am 18. Februar 1943 legen die Geschwister Hans und Sophie Scholl Hunderte von Flugblättern in der Münchener Universität aus. Sie werden von einem Hausmeister gestellt und der Gestapo übergeben. Hans und Sophie Scholl werden zusammen mit Christoph Probst am 22. Februar 1943 zum Tode verurteilt und ermordet. Auch Willi Graf, Kurt Huber und Alexander Schmorell werden noch im selben Jahr vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und ermordet.


Hans Scholl
Sophie Scholl
Willi Graf
Alexander Schmorell
Christoph Probst
Kurt Huber
Die Flugblätter der Weißen Rose

geändert am: Dienstag, 5. Februar 2013     © 2013 Gedenkstätte Deutscher Widerstand