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| Widerstand und Opposition in der DDR | |||
| Protest gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns | |||
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Jürgen Fuchs |
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| Jürgen Fuchs (1950–1999) studiert nach dem Wehrdienst in Jena Sozialpsychologie. Er engagiert sich in der von der FDJ geförderten Bewegung junger Lyriker, deren konformistische Inhaltsleere er 1971 gemeinsam mit Richard Pietraß, Matthias Biskupek, Thomas Rosenlöcher und anderen kritisiert. Er kommt in Kontakt mit Stephan Hermlin, befreundet sich mit Reiner Kunze und sucht die Verbindung zu Wolf Biermann. 1975 wird er wegen seiner kritischen Texte von der Universität verwiesen. Er zieht nach Grünheide bei Berlin, wo Robert Havemann den Freund in seinem Haus aufnimmt. Am 19. November 1976 werden Jürgen Fuchs und die beiden Rockmusiker Gerulf Pannach und Christian Kunert verhaftet. Mit hohen Haftstrafen bedroht, verlassen sie die DDR. Aus Westberlin unterstützt Fuchs Oppositionelle in der DDR, weshalb ihn die Staatssicherheit auch dort verfolgt. |
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geändert am: Freitag, 19. Januar 2007 © 2003 Gedenkstätte Deutscher Widerstand |
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